Schmidt und Haensch

Mein erstes Praktikum war bei Schmidt und Haensch, einem kleinen, mittelständischen Unternehmen, das optisch-elektronische Messtechnik in Berlin Reinickendorf entwickelt und weltweit vertreibt.

In den drei Monaten war ich hauptsächlich in der Abteilung Entwicklung tätig, hatte aber auch die Möglichkeit, Einblicke in andere Abteilungen wie z.B. den Einkauf und das Prüffeld, zu erhalten. Ich verbrachte viel Zeit im Labor, wo ich Messreihen mit Refraktometern durchführte. So habe ich viel über Brechzahlen, Refraktometrie und die Bedienung der Messgeräte gelernt.

Außerdem habe ich beim Aufbau des Prototyps eines neuen Messgerätes mitgewirkt. Das war sehr spannend, da ich von der ersten Schraube bis zum fertigen Gerät den ganzen Vorgang miterlebt und auch einen Beitrag zur Fertigstellung geleistet habe.

Ich habe bei Schmidt und Haensch sehr viel gelernt, vor allem dank der Aufgeschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen. So konnte ich verschiedene Laufbahnen mit unterschiedlichsten Stationen kennenlernen, die mir neue Denkansätze und Möglichkeiten für meine eigene Zukunft offenbarten.

Ich habe mich in dem familiären Betriebsklima sehr wohl gefühlt und kann viel Wissen und Lebenserfahrung aus den drei Monaten mitnehmen.

Harbauer Umwelttechnik

Mein zweites Praktikum hat im Dezember bei der Firma Harbauer begonnen. Die Firma Harbauer stellt Filteranlagen zur Reinigung von schadstoffbelastetem Wasser her. Das Unternehmen teilt sich in Büro und Werkstatt auf. In beide Bereiche habe ich Einblick erhalten und in beiden tolle Erfahrungen gesammelt.

In meiner Zeit im Büro habe ich an zwei Geschäftsreisen teilgenommen, bei denen ich in den Arbeitsschutz des Unternehmens eingeführt wurde und verschiedene von Harbauer gebaute und betriebene Anlagen kennengelernt habe. In der Werkstatt haben mir die Kollegen sehr viel zugetraut und mich fast uneingeschränkt an ihrem Berufsalltag teilhaben lassen. Gleich in meiner ersten Woche in der Werkstatt habe ich große Kunststoffrohre mit der Stichsäge zugeschnitten und anschließend zusammengeschweißt.

Praktikum bei Harbauer Berlin

Auch in den Wochen darauf habe ich viel mit Maschinen gearbeitet, was mir als Technikbegeisterte sehr gut gefallen hat. Ich habe mit der Flex gearbeitet, mit der Handkreissäge große Isolierplatten zurechtgesägt, den großen Kran auf dem Harbauer-Laster bedient und einen Seecontainer mit dem Hallenkran bewegt.

Letzte Woche habe ich Stahl mit dem MIG-Schweißverfahren geschweißt. Das hochbelastbare Endprodukt und der Darth Vader ähnliche Helm haben das zu einer tollen, beeindruckenden Erfahrung gemacht.

Meine Zeit bei Harbauer macht nicht nur wegen all der Dinge, die ich ausprobieren darf so viel Spaß, sondern auch die offenen, hilfsbereiten und netten Kollegen tragen viel dazu bei. Sie geben ihr Wissen gerne an mich weiter und sorgen dafür, dass ich mich dort immer wohl fühle.

 

Steckbrief

Drei Worte, die mich beschreiben: pragmatisch, praktisch, gut  

Das habe ich vor EnterTechnik gemacht: Ich bin aufs Rheingau-Gymnasium gegangen und habe dort mein Abi gemacht.

Ich war beim Girls'Day: BSR, Die LINKE im Bundestag

Das ist mein liebstes Technikgerät: Mein Smartphone

Warum ich mich bei EnterTechnik beworben habe: Um Einblick in verschiedene technische Berufe zu bekommen und mich so für ein Studium entscheiden zu können.

Mein Blick in die Glaskugel: Ein Job, der mir Spaß macht, am liebsten in der Forschung. Genug Geld, eine Familie in einer schönen Stadt.




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